Musik & Festivals

Die Festivalsaison beginnt! Gehörschäden auf Festivals

Audinc 29. Apr. 2015
Die Festivalsaison beginnt! Gehörschäden auf Festivals

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Mach den nächsten Schritt für dein Gehör

Bier, Sonne und unzählige Künstler aus den verschiedensten Genres … die Festivalsaison hat wieder begonnen!

Was bei den meisten Festivals außerdem nahezu unvermeidlich scheint, ist laute Musik. Egal, ob du lieber auf dem Defqon stehst oder dich für das Pinkpop entscheidest – die Lautstärke ist immer voll aufgedreht. Für die meisten Festivalbesucher ist das überhaupt kein Problem, denn so können sie ihre Lieblingsmusik in vollen Zügen genießen. Aber vergiss deine maßgefertigten Ohrstöpsel nicht.

Gehörschäden durch Festivals?

Der Nachteil ist nur, dass du dadurch ein hohes Risiko hast, Gehörschäden davonzutragen.

„Ja, aber bei einem Open-Air-Festival ist das doch nicht so schlimm.“ Das stimmt. Im Vergleich zu einer Konzerthalle ist die Belastung tatsächlich GERINGER. Das bedeutet leider NICHT, dass du völlig risikofrei bist. Im Gegenteil: Unter freiem Himmel ist das Risiko eines Gehörschadens fast genauso hoch wie in einer Halle.

Du hast bestimmt schon einmal ein Piepen in den Ohren gehört, nachdem du einen Abend in der Kneipe verbracht hast. Bemerkt hast du es, als du wieder in einer ruhigen Umgebung warst. Nun, dieses Piepen bedeutet eigentlich, dass bereits ein leichter Gehörschaden entstanden ist. Glücklicherweise verschwindet dieses Piepen in den meisten Fällen am nächsten Tag wieder.

„In den meisten Fällen?“ Ja, du hast richtig gelesen. Bei manchen Menschen bleibt dieses Piepen leider dauerhaft. Dann leidest du unter Tinnitus. Diese Erkrankung ist derzeit noch nicht heilbar und lässt sich nur mit viel Mühe und Behandlung lindern. Menschen, die häufig Festivals besuchen, laufen Gefahr, irgendwann einen Tinnitus zu entwickeln.

Neben Tinnitus besteht auch die Gefahr eines Hörverlusts, der dazu führt, dass du immer weniger und schlechter hörst. Und das ist schade, denn du möchtest dein ganzes Leben lang gute Musik genießen können.

Glücklicherweise werden bei vielen Festivals kostenlose Ohrstöpsel verteilt. Schade ist nur, dass die Qualität dieser Einweg-Stöpsel oft sehr mittelmäßig ist. Wobei alles besser ist als nichts, um deine Ohren zu schützen.

Dennoch bringen diese minderwertigen Ohrstöpsel oft Unannehmlichkeiten mit sich. So sitzen die meisten dieser Stöpsel sehr unbequem. Und bestimmte Varianten können sogar in deinen Ohren kaputtgehen. Glücklicherweise ist das in den meisten Fällen nicht schädlich, kann aber dazu führen, dass deine Ohren ausgespült werden müssen. Außerdem bieten sie dir dann auch weniger Schutz. Hinzu kommt, dass es nicht auf jedem Festival gleich einfach ist, an solche Ohrstöpsel zu kommen. Es kann dann ziemlich zeitaufwendig werden, überhaupt welche zu finden. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum viele Menschen meinen, „es passt schon so“ und dann eben keine Ohrstöpsel tragen.

Einmal ist das (meistens) auch nicht so schlimm. Es sei denn, du gehörst zu den Unglücklichen, die schon bei einem einzigen Festivalbesuch einen Gehörschaden davontragen, denn auch das ist leider möglich. Und eine aktuelle Studie zeigt, dass bereits jeder vierte Jugendliche unter Gehörschäden leidet. (Quelle: http://www.hoorstichting.nl/nieuws/e–n-op-de-vier-jongeren-gehoorschade)

Der Vorteil maßgefertigter Ohrstöpsel ist, dass du sicher sein kannst, dass deine Ohren gut geschützt sind. Außerdem sitzen sie deutlich bequemer als die meisten Standard-Ohrstöpsel. Ein weiterer Vorteil ist, dass du die Musik weiterhin in vollen Zügen genießen und dich sogar besser unterhalten kannst.

Wenn du nur einmal im Jahr ein Festival besuchst, reichen Standard-Ohrstöpsel völlig aus. Solltest du jedoch häufiger Festivals besuchen, ist es auf jeden Fall empfehlenswert, dir maßgefertigte Ohrstöpsel zuzulegen.

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